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Automobilindustrie-ETFs: Welcher ist der beste? Vergleich 04/2026

fabian taterka Fabian Taterka
Stand: 03.04.2026

Warum in Automobilindustrie-ETFs investieren?

Die Automobilindustrie prägt unseren Alltag und steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Neue Antriebstechnologien, autonome Fahrsysteme und digitale Vernetzung versprechen enormes Potenzial für Anleger.

Die Branche zeichnet sich durch hohe Innovationsdynamik aus und bietet durch die globalen Lieferketten Chancen von unterschiedlichen Märkten zu profitieren.

Dieser Ratgeber bietet einen Überblick der besten Automobilindustrie-ETFs sortiert nach Performance, Kosten und Fondsvolumen. Zusätzlich erhalten interessierte Anleger Informationen zu Entwicklungen und Trends, sowie möglichen Chancen und Risiken. Einsteiger soll unsere einfache Kurzanleitung beim Investment in Automobilindustrie-ETFs unterstützen.

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Foto von Lenny Kuhne auf Unsplash

Wie in Automobilindustrie-ETFs investieren?

Der Einstieg in Automobilindustrie-ETFs erfordert nur wenig Aufwand. Durch die regelbasierte Nachbildung eines Branchenindexes profitieren interessierte Anleger von breiter Streuung und niedrigen Kosten, ohne einzelne Aktien auswählen zu müssen.

Als bekanntester Index gilt der STOXX Europe 600 Automobiles & Parts, der große und mittelgroße Automobilhersteller abbildet und als Benchmark für entsprechende ETFs dient.

In 5 einfachen Schritten zum Automobilindustrie-ETF:

  1. ETF finden: Passenden Automobilindustrie-ETF auswählen (Kosten, AUM und Factsheet beachten).
  2. Depot eröffnen: Geeigneten Online-Broker für Automobilindustrie-ETF finden und Depot eröffnen.
  3. Depotanteil bestimmen: Anteil von Automobilindustrie-ETF am Depotvolumen festlegen.
  4. Order aufgeben: Einmalig oder per ETF-Sparplan in den Automobilindustrie-ETF investieren.
  5. Beobachten: Performance und Marktentwicklungen von Automobilindustrie-ETF verfolgen.

Tipp: Jetzt den passenden Anbieter in unserem Vergleich ETF Broker für Österreich finden, um in Automobilindustrie-ETFs zu investieren.

Die globale Automobilindustrie ist getrieben von starken Zuwächsen im Segment der Elektrofahrzeuge. Branchenstudien zeigen, dass der Anteil batteriebetriebener Fahrzeuge bis 2030 deutlich steigen dürfte. Parallel dazu beschleunigt die Digitalisierung in Fertigung und Vertrieb den Wandel. Automatisierte Produktionsprozesse und Over‐the‐Air-Updates eröffnen zusätzliche Erlösquellen.

Laut dem Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) war China der größte Elektro-Pkw Markt in 2024. Mit mehr als 10 Mio. Autos hat sich die Absatzdynamik weiter gesteigert. In China wurden zwei Drittel aller E-Autos weltweit verkauft. Der Elektro-Anteil an den Verkäufen ist auf 47 % gestiegen (34 % in 2023) und übertrifft deutlich den E-Anteil in Deutschland von 20 %.

Absatz Elektro-PKW in USA, China, EU und Japan (2020 - 2024)

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Quelle: VDA (Stand: 11.03.2026)

Chancen & Risiken

Durch die thematische Ausrichtung bieten Automobilindustrie-ETFs Zugang zu Wachstumstrends. Im Folgenden finden Sie zentrale Chancen und Risiken, die es zu beachten gilt.

Chancen:

  • Technologischer Wandel: Investition in Innovationen wie E-Mobility und autonomes Fahren.
  • Globales Marktwachstum: Ausbau der Infrastruktur und neue Märkte treiben Umsatzsteigerungen.
  • Skaleneffekte: Ausweitung der Produktion senkt Produktionskosten und stärkt Margen.
  • Diversifikation: Exposure zu Zulieferern und Herstellern über einen ETF.

Risiken:

  • Zyklische Schwankungen: Konjunkturabhängigkeit kann Kurse stark bewegen.
  • Rohstoffabhängigkeit: Preisschwankungen bei Metallen und Seltenen Erden.
  • Regulatorische Risiken: Emissionsvorgaben und Subventionspolitik beeinflussen Margen.
  • Lieferkettenstörungen: Halbleiterknappheit und Logistikprobleme können Produktionsstopps auslösen.

Der beste Automobilindustrie-ETF

Aktuell wird das Thema von 3 ETFs abgebildet. Wir haben in diesem Ratgeber die Top 3 in den Bereichen Performance, Kosten und Fondsvolumen verglichen.

Hinweis: Noch mehr ETFs findest du in unserer ETF Suche.

ETF NameISINTypFondsvermögenTER p.a.ErtragsverwendungFondswährungEmittent
Invesco STOXX Europe 600 Optimised Automobiles & Parts UCITS ETF AccIE00B5NLX835ETF7 Mio. €0,20 %ThesaurierendEURInvesco
iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF (DE) EUR (Acc)DE000A2QP4A8ETF8 Mio. €0,46 %ThesaurierendEURiShares
iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF (DE) EUR (Dist)DE000A0Q4R28ETF192 Mio. €0,46 %AusschüttendEURiShares
Quelle: ETF Anbieter (Stand: 03.04.2026)

Performance

In 2025 hat der Invesco STOXX Europe 600 Optimised Automobiles & Parts UCITS ETF Acc (ISIN: IE00B5NLX835) eine Rendite von +2,04 % erzielt.

ETF NameISIN2025202420232022
Invesco STOXX Europe 600 Optimised Automobiles & Parts UCITS ETF AccIE00B5NLX835+2,04 %-10,63 %+24,34 %-16,97 %
iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF (DE) EUR (Dist)DE000A0Q4R28-1,08 %-8,46 %+24,37 %-16,72 %
iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF (DE) EUR (Acc)DE000A2QP4A8-1,10 %-8,54 %+24,37 %
Quelle: ETF Anbieter (Stand: 03.04.2026)

Kosten

Der Invesco STOXX Europe 600 Optimised Automobiles & Parts UCITS ETF Acc (ISIN: IE00B5NLX835) hat eine Gesamtkostenquote (TER) von 0,20 % pro Jahr.

Quelle: ETF Anbieter (Stand: 03.04.2026)

Fondsvolumen

Der iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts UCITS ETF (DE) EUR (Dist) (ISIN: DE000A0Q4R28) verwaltet ein Anlagevolumen (AUM) von 192 Mio. €.

Quelle: ETF Anbieter (Stand: 03.04.2026)

ETF-Sparplan: Automobilindustrie-ETF

Wer günstig in einen Automobilindustrie-ETF investieren möchte, sollte nicht zu einer Filialbank gehen. Diese Banken verlangen Gebühren, die in der Regel deutlich zu hoch sind.

Mit einem ETF-Sparplan hast du die Möglichkeit, regelmäßig in einen Automobilindustrie-ETF zu investieren. Einen ETF Sparplan kannst du bei einem Online Broker anlegen. Diese bieten deutlich bessere Konditionen im Vergleich zu einer Filialbank.

Die komplette Übersicht der Broker für einen Automobilindustrie-ETF findest du in unserem Vergleich "ETF Sparplan für Österreich". Alternativ findest du die Top 3 ETF-Sparplan-Anbieter in der folgenden Tabelle:

TOP 3: ETF Sparplan Österreich
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Zum Vergleich 
Hinweis: Investitionen in Wertpapiere bergen Verlustrisiken. (Testkriterien)

Fazit

Automobilindustrie-ETFs verbinden Innovationspotenzial mit Diversifikation durch zahlreiche Zulieferer und Hersteller. Der Blick auf Produktkosten, Fondsvolumen und Replikationsmethode zeigt schnell, welche ETFs attraktiv sind.

Aus unserer Sicht sollte ein Investment in Automobilindustrie-ETFs sollte generell als Beimischung in einem breit aufgestellten Depot erfolgen, dabei sollten kurzfristige Schwankungen nicht außer Acht gelassen werden (keine Anlageberatung).

Tipp: Mit unserem ETF Sparplan-Rechner kannst du berechnen, wie sich dein Vermögen mit einem Automobilindustrie-ETF über die Zeit entwickelt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist ein Automobilindustrie-ETF breit genug diversifiziert?

Durch Diversifikation soll das unsystematische Risiko des Portfolios verringert werden. Das unsystematische Risiko beschreibt das Risiko das ein Anleger eingeht, wenn er sein gesamtes Geld in nur ein Anlageobjekt wie beispielsweise einen nicht marktbreiten ETF investiert.

Ein Automobilindustrie-ETF ist nicht so breit gestreut wie z.B. ein ETF auf den FTSE All World. Mit so einem marktbreiten Basis-Investment profitieren Sparer von der globalen wirtschaftlichen Entwicklung und reduzieren gleichzeitig das Anlagerisiko.

Wer stärker in einzelne Themen investieren möchte, sollte das nur als Beimischung zu einem breiten Basisinvestment wie dem MSCI World oder FTSE All World (Keine Anlageberatung).

Fabian Taterka

fabian taterkaFabian ist der Gründer von ETF.at. Seit 2019 bietet ETF.at kostenlose Informationen und Tools zum Thema "ETFs & Geldanlagen". Fabian hat über 20 Jahre Börsenerfahrung. Er setzt auf ETFs, um kostengünstig vorzusorgen und langfristig Vermögen aufzubauen.









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Risikohinweis: Veranlagungen in Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden und können neben den Erträgen auch zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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