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Osteuropa-ETFs: Welcher ist der beste? Vergleich 04/2026

fabian taterka Fabian Taterka
Stand: 03.04.2026

Warum in Osteuropa-ETFs investieren?

In einer immer stärker vernetzten Welt rücken die Volkswirtschaften Osteuropas zunehmend in den Fokus von Anlegern. Dortige Unternehmen profitieren von einer Kombination aus industrieller Tradition, kostengünstigen Arbeitskräften und einem stetigen Modernisierungsprozess. Schon heute bieten sich Einstiegschancen in Sektoren, die in etablierten Märkten kaum Wachstum aufweisen.

Die Region besticht durch ein hohes Wachstumspotenzial in Bereichen wie Energie, Technologie und Konsumgütern. Politische Reformen und steigende Investitionen in Infrastrukturprojekte schaffen zusätzliche Impulse und erhöhen die Attraktivität für internationale Kapitalsuchende.

Dieser Ratgeber bietet einen Überblick der besten Osteuropa-ETFs sortiert nach Performance, Kosten und Fondsvolumen. Zusätzlich erhalten interessierte Anleger Informationen zu Entwicklungen und Trends, sowie möglichen Chancen und Risiken. Einsteiger soll unsere einfache Kurzanleitung beim Investment in Osteuropa-ETFs unterstützen.

bild
Foto von Oleksii Topolianskyi auf Unsplash

Wie in Osteuropa-ETFs investieren?

Ein Investment in Osteuropa-ETFs ist einfach und kosteneffizient. Die regelbasierte Nachbildung sorgt für Transparenz, niedrige Gebühren reduzieren die Belastung und der Zeitaufwand bleibt überschaubar. Zudem ermöglicht eine breite Diversifikation eine Verteilung des Risikos auf verschiedene Länder und Branchen der Region.

Als bekannteste Benchmark dient häufig der MSCI Eastern Europe (ex Russia) Index, der Unternehmen aus Ländern wie Polen und Tschechien gewichtet. Anleger können so an der Wertentwicklung der wichtigsten Staatenregion partizipieren.

Wichtig: Als Folge des Ukraine-Krieges ist Russland nicht mehr in Osteuropa-ETFs enthalten. Auch andere osteuropäische Länder wie die baltischen Staaten oder Bulgarien und Rumänien fehlen in der Regel.

In 5 einfachen Schritten zum Osteuropa-ETF:

  1. ETF finden: Passenden Osteuropa-ETF auswählen (Kosten, AUM und Factsheet beachten).
  2. Depot eröffnen: Geeigneten Online-Broker für Osteuropa-ETF finden und Depot eröffnen.
  3. Depotanteil bestimmen: Anteil von Osteuropa-ETF am Depotvolumen festlegen.
  4. Order aufgeben: Einmalig oder per ETF-Sparplan in den Osteuropa-ETF investieren.
  5. Beobachten: Performance und Marktentwicklungen von Osteuropa-ETF verfolgen.

Tipp: Jetzt den passenden Anbieter in unserem Vergleich ETF Broker für Österreich finden, um in Osteuropa-ETFs zu investieren.

Die Volkswirtschaften Osteuropas verzeichnen seit einigen Jahren ein solides Wachstum. Laut OECD lag die durchschnittliche Wachstumsrate in der Subregion zuletzt über dem globalen Mittel. Treiber sind unter anderem Modernisierung der Industrie, Ausbau der Digitalisierung und steigende Exporte.

Insbesondere Länder wie Polen und die Tschechische Republik haben ihre Exportvolumina gesteigert und verzeichnen eine zunehmende Präsenz in Bereichen wie Automobilindustrie und IT-Dienstleistungen. Parallel wächst die Mittelschicht, was den Binnenkonsum stärkt.

Mittelfristig dürften Investitionen in erneuerbare Energien und Infrastrukturprojekte die Entwicklung weiter stützen. Gleichzeitig birgt die Abhängigkeit von Rohstoffexporten und politische Spannungen in einigen Staaten Schwankungsrisiken.

Chancen & Risiken

Die Kombination aus Wachstumspotenzial und attraktiven Bewertungen macht Osteuropa-ETFs interessant. Gleichzeitig sollten Anleger die möglichen Risiken kennen.

Chancen:

  • Wachstumspotenzial: Regionale Aufholprozesse und Reformen können die Unternehmensgewinne erhöhen.
  • Dividenden: Viele Unternehmen schütten vergleichsweise hohe Erträge aus.
  • Branchenwachstum: Digitalisierung und Tech-Startups gewinnen an Bedeutung.
  • Kostenvorteile: Relativ niedrige Lohnkosten steigern die Wettbewerbsfähigkeit.

Risiken:

  • Politik: Regimewechsel und geopolitische Spannungen können zu Kursrückgängen führen.
  • Währungsrisiko: Schwankungen der Landeswährungen beeinflussen Renditen in Euro.
  • Liquiditätsengpässe: Kleinere Aktienmärkte können geringere Handelsvolumina aufweisen.
  • Regulatorische Unsicherheit: Unterschiedliche Rechtsrahmen erschweren die Planung.

Der beste Osteuropa-ETF

Aktuell wird das Thema von 1 ETFs abgebildet. Wir haben in diesem Ratgeber die 1 Fonds in den Bereichen Performance, Kosten und Fondsvolumen verglichen.

Hinweis: Noch mehr ETFs findest du in unserer ETF Suche.

ETF NameISINTypFondsvermögenTER p.a.ErtragsverwendungFondswährungEmittent
Amundi MSCI Eastern Europe Ex Russia UCITS ETF AccLU1900066462ETF490 Mio. €0,50 %ThesaurierendEURAmundi
Quelle: ETF Anbieter (Stand: 03.04.2026)

Performance

In 2025 hat der Amundi MSCI Eastern Europe Ex Russia UCITS ETF Acc (ISIN: LU1900066462) eine Rendite von +53,89 % erzielt.

ETF NameISIN2025202420232022
Amundi MSCI Eastern Europe Ex Russia UCITS ETF AccLU1900066462+53,89 %+4,23 %+41,67 %-21,78 %
Quelle: ETF Anbieter (Stand: 03.04.2026)

Kosten

Der Amundi MSCI Eastern Europe Ex Russia UCITS ETF Acc (ISIN: LU1900066462) hat eine Gesamtkostenquote (TER) von 0,50 % pro Jahr.

ETF NameISINGesamtkostenquote (TER)
Amundi MSCI Eastern Europe Ex Russia UCITS ETF AccLU19000664620,50 %
Quelle: ETF Anbieter (Stand: 03.04.2026)

Fondsvolumen

Der Amundi MSCI Eastern Europe Ex Russia UCITS ETF Acc (ISIN: LU1900066462) verwaltet ein Anlagevolumen (AUM) von 490 Mio. €.

ETF NameISINFondsvolumen
Amundi MSCI Eastern Europe Ex Russia UCITS ETF AccLU1900066462490 Mio. €
Quelle: ETF Anbieter (Stand: 03.04.2026)

ETF-Sparplan: Osteuropa-ETF

Wer günstig in einen Osteuropa-ETF investieren möchte, sollte nicht zu einer Filialbank gehen. Diese Banken verlangen Gebühren, die in der Regel deutlich zu hoch sind.

Mit einem ETF-Sparplan hast du die Möglichkeit, regelmäßig in einen Osteuropa-ETF zu investieren. Einen ETF Sparplan kannst du bei einem Online Broker anlegen. Diese bieten deutlich bessere Konditionen im Vergleich zu einer Filialbank.

Die komplette Übersicht der Broker für einen Osteuropa-ETF findest du in unserem Vergleich "ETF Sparplan für Österreich". Alternativ findest du die Top 3 ETF-Sparplan-Anbieter in der folgenden Tabelle:

TOP 3: ETF Sparplan Österreich
Trade Republic logo Zum Anbieter *
DADAT logo Zum Anbieter *
flatex.at logo Zum Anbieter *
Zum Vergleich 
Hinweis: Investitionen in Wertpapiere bergen Verlustrisiken. (Testkriterien)

Fazit

Die Region bietet langfristig attraktive Chancen durch dynamische Volkswirtschaften und steigende Unternehmensgewinne. Bei der Auswahl sollte besonders auf Kostenstrukturen, Fondsvolumen und Nachbildungsmethode geachtet werden.

Ein Investment in Osteuropa-ETFs eignet sich gut als Beimischung zu einem breit gestreuten Depot. Allerdings sollten kurzfristige Schwankungen und politische Ereignisse berücksichtigt werden (keine Anlageberatung).

Tipp: Mit unserem ETF Sparplan-Rechner kannst du berechnen, wie sich dein Vermögen mit einem Osteuropa-ETF über die Zeit entwickelt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist ein Osteuropa-ETF breit genug diversifiziert?

Durch Diversifikation soll das unsystematische Risiko des Portfolios verringert werden. Das unsystematische Risiko beschreibt das Risiko das ein Anleger eingeht, wenn er sein gesamtes Geld in nur ein Anlageobjekt wie beispielsweise einen nicht marktbreiten ETF investiert.

Ein Osteuropa-ETF ist nicht so breit gestreut wie z.B. ein ETF auf den FTSE All World. Mit so einem marktbreiten Basis-Investment profitieren Sparer von der globalen wirtschaftlichen Entwicklung und reduzieren gleichzeitig das Anlagerisiko.

Wer stärker in einzelne Themen investieren möchte, sollte das nur als Beimischung zu einem breiten Basisinvestment wie dem MSCI World oder FTSE All World (Keine Anlageberatung).

Fabian Taterka

fabian taterkaFabian ist der Gründer von ETF.at. Seit 2019 bietet ETF.at kostenlose Informationen und Tools zum Thema "ETFs & Geldanlagen". Fabian hat über 20 Jahre Börsenerfahrung. Er setzt auf ETFs, um kostengünstig vorzusorgen und langfristig Vermögen aufzubauen.









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Risikohinweis: Veranlagungen in Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden und können neben den Erträgen auch zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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