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Low-Volatility-ETFs: Stabilität in turbulenten Zeiten

fabian taterka Fabian Taterka
Stand: 14.04.2026

Low-Volatility-ETFs: Stabilität in turbulenten Zeiten
Bildquelle: Foto von Joachim Schnürle auf Unsplash

ETFs mit geringer Volatilität können Aktienrisiken in unsicheren Marktphasen spürbar reduzieren. Morningstar hat vier Low-Volatility-ETFs für Europa, die USA, globale Märkte und Schwellenländer bewertet.

ETF-Lösung für schwankende Märkte

In Zeiten steigender Marktturbulenzen suchen Anleger nach Wegen, ihr Portfolio zu schützen, ohne komplett auf Aktien zu verzichten. ETFs mit geringer Volatilität bieten hier eine Lösung. Sie reduzieren Schwankungen, verfügen aber über das Wachstumspotenzial von Aktien. Morningstar hat vier dieser Smart-Beta-ETFs einer Bewertung unterzogen.

Was sind ETFs mit geringer Volatilität?

Low-Volatility-ETFs, auch Minimum-Volatility-ETFs genannt, sind Smart-Beta-Produkte. Sie folgen nicht dem klassischen Marktkapitalisierungsansatz, sondern wählen Aktien mit historisch niedrigen Schwankungen aus. Diese ETFs haben das Ziel, das Verlustrisiko zu senken, während das Engagement in Aktienmärkten erhalten bleibt.

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Diese Strategien gewichten defensive Sektoren wie Versorger oder Konsumgüter höher und reduzieren zyklische Branchen wie Technologie oder Rohstoffe. Im Vergleich zu Standardindizes wie dem MSCI World schneiden sie in ruhigen Bullenmärkten oft schlechter ab, punkten aber bei Marktrückgängen.

Diese Fonds eignen sich besonders für Anleger, die in unsicheren Phasen mit Rezessionsängsten oder geopolitischen Spannungen stabilere Renditen anstreben.

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Die vier besten Low-Volatility-ETFs laut Morningstar

Morningstar hat vier Low-Volatility-ETFs analysiert und mit Gold- und Silber-Ratings bewertet. Hier die vier Top-ETFs mit unterschiedlichen regionalen Schwerpunkten:

ETFRegionMorningstar-Rating
State Street SPDR EURO STOXX Low Volatility UCITS ETFEuropaGold
iShares Edge MSCI EM Minimum Volatility UCITS ETF USD (Acc)SchwellenländerSilber
Xtrackers MSCI World Minimum Volatility UCITS ETFGlobalSilber
iShares Edge S&P 500 Minimum Volatility UCITS ETFUSASilber
Quelle: Morningstar (Stand: 10.04.2026 )

Chancen und Risiken von Low-Volatility-ETFs

Chancen: In Bärenmärkten oder Phasen hoher Volatilität minimieren diese ETFs Drawdowns. Zusätzlich profitieren Anleger so von einer geringeren emotionalen Belastung. Das ist besonders nützlich für Buy-and-Hold-Strategien.

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Risiken: In starken Aufschwungphasen hinken sie hinterher, da sie Wachstumsaktien meiden. Zudem bieten sie keine Garantie für Outperformance, da vergangene Wertentwicklungen nicht in die Zukunft fortgeschrieben werden können.

Für wen eignen sich ETFs mit geringer Volatilität?

Low-Volatility-ETFs eignen sich vor allem für Anleger, die am Aktienmarkt investiert bleiben wollen, aber nur geringe Schwankungen in ihrem Depot akzeptieren. Einsteiger profitieren von der einfachen Handhabung und niedrigen Einstiegshürden. Fortgeschrittene nutzen sie zur Risikoreduktion in Kern-Satellite-Portfolios.

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Fabian Taterka

fabian taterkaFabian ist der Gründer von ETF.at. Seit 2019 bietet ETF.at kostenlose Informationen und Tools zum Thema "ETFs & Geldanlagen". Fabian hat über 20 Jahre Börsenerfahrung. Er setzt auf ETFs, um kostengünstig vorzusorgen und langfristig Vermögen aufzubauen.


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